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Vorwort: Oben rechts (wenn’s zu politisch ist: 3x links) stehen zwei Autoren. Das ist darauf zurückzuführen, dass ich A.U. den Notizblock klaute, auf dem er unter anderem (aber nicht ausschließlich) Gags von mir notierte, um sie selbst zu klauen.
Ehrenwerte Ratsherren und Ratsherrinnen, liebe Leser und Anal-Phabeten. Es ist mir eine Ehre, Sie zum 13. alljährigen FIFA WORLD two-girls-one-CUP um den hochdotierten Günter-Netzers-Haare-Wanderpokal, in Fachkreisen besser bekannt als Under The Black Sun Festival, begrüßen zu dürfen. Freundlicherweise wieder gesponsort vom Bruder von Jenson Button, der nicht nur sämtliche Hoffnungen auf eine Autofahrt ohne Gespräche übers Kacken bereits vor dem Ortsausgang begrub, sondern sich zu meinem großen Schrecken auch als eine Hälfte eines verdeckten Undercover-Polizisten –Duos (wahlweise auch „V-Männer“ oder „Drogenfahnder“) herausstellte, als welches es von spitzfindigen (man möchte meinen auch fantasiereichen) Festivalbesuchern entlarvt wurde... und dann auch noch seit dem ersten Folter Open Air im Einsatz. Verräter!!!
Freitag, 02.07.2010
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Das sonnige Südafri-Cola am Ponyhof nahe Bernau machte erneut das Rennen um den Austragungsort. Ja, dieses Fleckchen scheint so beliebt zu sein, dass es sogar die Veranstalter des (vermutlich niemals stattfindenden) Burning Pit Of Hell Festivals für sich haben wollten, die mittlerweile aber in den Blackland Pub umzogen, was ja in Anbetracht der Besucherzahl auch Sinn ergibt, denn immerhin sind die einzig interessanten Headliner HORNA und SACRILEGIOUS IMPALEMENT mittlerweile genauso abgesagt wie die ENDEZZMA-Tour, die die gleichen Damen veranstalten wollten (Betonung liegt auf: wollten).
Sei es drum. Schließlich stand an diesem Wochenende die Günter-Netzer-möchte-keine-Cola-Trophäe auf dem Spiel, doch im ersten Vorrundenspiel konnten NAZARENE DECOMPOSING nicht überzeugen. Weil sich die Ankunft des überaus geschätzten Zimmernachbarn „um 16:00 Uhr“ eher in dessen Fantasie abspielte, bekam ich zwar nicht viel von den Deutschen mit, aber genug, um zu urteilen, dass der Sound ziemliche Gülle war und das Zeug live überhaupt nichts taugte, was nicht an der Mannschaftsunterbesetzung liegen kann, denn Teams wie INQUISITION, THE ONE oder MORRIGAN beweisen ja, dass man auch ohne zweite Sturmspitze für Furore sorgen kann.
Und was noch viel schlimmer ist: Mein Kriegsberichterstatter-Ausweis war wieder kaputt! Wenn ich auf „PRESS“ drückte, passierte nichts! (B-O-A-H)
.POSTHUM, die letztes Jahr ein solides Album auf Folter veröffentlichten, demonstrierten N.D. und allen anderen, wie guter Sound klingen kann (bzw. neudeutsch: guter Klang sounden kann). Das Material war angenehm, wenngleich sie nicht viel dazu beitrugen, dass ihr zahmer, um nicht zu sagen chilliger „Couch Black Metal“ sonderlich hängen blieb. Mal ausgenommen vom Bassisten, der bis auf die Finger zugehackt ist. Geile Scheiße. Aber haben die echt gesagt „Hello, Drecksland!“?! Klang so.
RAVENCULT verpasst. Das muss so ein persönlicher Running Gag sein. Entweder sagen die immer ab, oder sie spielen wirklich und ich verpasse sie...
TODTGELICHTER, ... äh ... dito. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo die Bilder da unten herkommen, denn der Besitzer der Kamera hat sie doch mit mir zusammen verpasst?!? Allerdings nicht schade drum, da ich die Band vor kurzem erst in Hamburg sah (und mies fand)...
Oha, schonwieder 4 ½ Jahre her, dass KRIEGSMASCHINE beim ersten Calling For Battle auf der Bühne standen. Bei einbrechender Dämmerung sollten die Polen ein zweites Mal Deutschland vermöbeln und wiederholten sogleich ihr grandioses „Opening“ von damals: 1. „B.T.S.“, 2. „Ma’aseh Bereshit“, 3. „Altered States Of Divinity“. Der Nachwuchs an der Position des Bassisten machte den Sound druckvoller und der Drummer hat nichts verlernt, im Gegenteil. Brutales Set mit nur kurzen Pausen und ohne Ansagen. „Devotee“ war noch dabei und ich glaube auch der ein oder andere neue Song. Was fehlte, war MGLA oder zumindest das geile „Satanic Blood“-Cover, das sie in Bergisdorf einst spielten. Insgesamt waren das auch niemals 50 Minuten, aber lieber eine intensive halbe Stunde als wenn es zu zäh wird... Daumen hoch! Leider kam (vermutlich hitzebedingt) nie die Stimmung auf, die dieses Geballer verdient hätte.
Zwischenzeitlich verwandelte sich das U.T.B.S. übrigens in mein erstes Open-Air-Festival mit Rauchverbot! Angeblich Braldwandgefahr, aber wenn ich die Diskussionen in Bayern so höre, wittere ich gar Anweisungen von ganz oben...
Passenderweise bei bereits fortgeschrittenem VERDUNKELN betraten Dunkelheit die Bretter, die die Welt bedeuten. Naja, nicht wirklich meine Musik. Wirkte eher als spiele man eine wirklich sehr anständige LP zu langsam ab, gepaart mit der Stimmung einer semi-strukturierten (aber guten!) Live-Improvisation mit Proberaumflair. Die Band war so in ihr Material vertieft, dass sie lauten Songwünschen (z.B. „Uruguay ist weiter!!!“ ... muss vom neuen Album sein) nicht nachkommen konnte. Verdammt, muss man sich eigentlich extrem ungebildet und banauserisch (?) vorkommen, wenn man VERDUNKELN nicht mag (und gerade die neue BLASPHEMOPHAGHER laufen hat + diese total geil findet)? Mag sein. Noch irgendwas auf meinem geklauten Notizzettel? „A. stinkt“?!? „A. hat dicke Eier“?!? „A.U. + T.B. = Big Love 4ever“?!? Okaaayyy... Zeugen fortschreitender Trunkenheit, möchte man meinen...
ANGANTYR waren Headliner. Oder auch, in Anbetracht der Frequenz, mit denen man sie mittlerweile sehen konnte, AN-gähn-TYR. Dabei haben sie gerade eine zweijährige Live-Pause hinter sich. Hm, wie die Zeit vergeht. Wirklich vermisst habe ich sie nicht, muss aber anerkennen, dass da eine gute Liveband vor uns stand. Der Sound war optimal und insbesondere die drei Dänen im vorderen Bühnenbereich bemühten sich, viel Energie zu geben. Taugte was. Nun jedoch das „aber“, bzw. die vielen kleinen Abers:
1. Bei einem Song hatte der Gitarrist das gleiche Problem wie Michael Ballack: Bänderriss. Gut, passiert.
2. Diese Mischung aus „pagan“ und „satanic“ Auftreten ist irgendwie seltsam.
3. Musste unbedingt in das Horn geblasen werden, z.B. bei „Danermordet“?! Nicht mal beim UTBS bleibt man von Vuvuzeelas verschont...
4. Die neuen Songs waren langweilig.
5. Die Deadline war um 1:10 Uhr bereits überschritten und so spielten sie ausgerechnet das beste Lied, „Stormen Fra Nord“, OHNE abgenommene Drums, OHNE Hall und die Gitarren schienen nur von irgendwoher leise zu lärmen (- schönes Paradoxon). Was für ein Mist... Dabei merkte doch ein Urlauber (ein Herr, wahrscheinlich mitten in der Mid-Life-Crisis) am Folgetag an: „Ach, ich hab kein Problem damit. Mein Junge spielt auch in so einer Band. Die machen Krach, aber für mich ist das mittlerweile MUSIK. Alle Bekannten halten mich für bekloppt, aber ich find’s jetzt echt gut.“ – „Wirklich?“ – „Ja, das ist richtige Musik.“ – „Bekloppt.“
6. Alter, Jakob, lass bitte diese bescheuerten Ansagen! „The next song is dedicated to Mulder & Scully“ (?! so klang es jedenfalls), „This is a new song and it’s called [Musik setzt ein] AAAAAAAAAAAAHHHHHHH“, „This is about the sign we all carry ... [Hakenkreuz?] ... It’s the sign of the silver arrow [McLaren??]... bla bla bla“, „The person next to you can have a knife to stab you in the back [...] You are about to forget everything you know.“, „It’s cool to play in front of you. [...] You’re fucking gay fuckers. [...] You guys are fucking great.“ (Ein Wechselbad der Gefühle.), „The next songs goes back to the eternity of time ... 1998.“ (haha, klingt wie „the next one is taking you back to a long forgotten past. It’s from the first album... released in two thousand and ... five!“), ...
7. War das am Schlagzeug ne Frau?!? Aber der/die spielte doch oberkörperfrei?! Also falls ja, hätte sie ja Mini-Tits ... und das wäre DEFINITIV ein Kritikpunkt.
8. Die Besucherzahl war so gering, dass ich meinen Schlong aus der Hose hätte packen können, ohne jmd. zu berühren ... und das beim Headliner.
9. „Energie auf der Bühne“ in allen Ehren, aber die Saitenschwinger rechts und links von Herrn Ynleborgaz waren echt zum Großteil nur damit beschäftigt, evil für die Kameras zu posen. Der Bassist versuchte einen auf TAAKE-Hoest zu machen und der Gitarrist versuchte, einen auf Bassist zu machen. Es nervt! Genau wie 12x „C’m on, Germany!“ innerhalb eines Songs!
10. Neun ist eine ungerade Zahl, igitt. Darum.
Anders als so manch Festivalbesucher, der sich am liebsten mit beschissenen Frauen vergnügt (Insider), wollten wir das kulturelle Niveau halten und beschlossen, den Abend mit „Batman hält die Welt in Atem“ (1966) ausklingen zu lassen. Groß-ar-tig.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Samstag, 03.07.2009
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Wie Tag 1 endete, so begann auch Tag 2: Kultur vom Feinsten. Mit anderen Worten: „Belly Of The (fucking) Beast“! Und damit das FinalWar seinem Ruf als Bildungslektüre (und nerdigstes BM-Magazin) weiterhin gerecht wird, hier – freundlicherweise geklaut von A.U. – eine Zusammenstellung von Fakten über die coolste Sau der Welt (- die „Chuck Norris Facts“ sind ein Witz dagegen!):
- Drehbuchautor Artie Lange fand Steven Seagal während der Dreharbeiten zu einem Film einmal weinend in seinem Wohnwagen vor und fragte ihn: “What’s wrong Steven?“
Steven: ”Oh, I was just reading the most beautiful I’ve ever read.”
Artie: ”Really, who wrote it?”
Seagal: ”I Did.”
Was er nicht erwähnte, war die Tatsache, dass er einen Film über AIDS geschrieben hat und wie die CIA es erfunden und entwickelt hat (!), um alle Schwarzen und Schwulen (!) zu töten. Aus irgendeinem Grund war kein Studio in Hollywood daran interessiert.
- Jenny McCarthy war ursprünglich für die Rolle der Tochter von Ryback (Steven) in Alarmstufe Rot 2 vorgesehen, bekam die Rolle aber letztendlich doch nicht, weil sie sich weigerte, sich auf Seagals Anfrage hin ihres Oberteils zu entledigen.
- Steven Seagal hat einen Energy Drink namens „Lightning Bolt“ herausgebracht, der nach Aussagen von Kunden/Opfern aus „300 – 400% Saft“ besteht und schmecke „wie eine Mischung aus Benzin und Tabak“.
- Steven Seagal hat eine Musik-CD veröffentlicht, die so Reggae ist, dass er „dem“ anstelle von „them“ singt.
- Steven Seagal hat mal im Fernsehen fleißig über Chuck Norris hergezogen, was Chuck nicht wirklich störte, schon aber seinen Freund Bob Wall (- der bärtige Martial Arts-Kämpfer aus den ganzen Bruce Lee-Filmen), der ihn auf der Straße stellte und von ihm verlangte sich zu entschuldigen oder zu kämpfen. Seagal meinte, er solle zu seinem Dojo kommen, wenn er Kampf will, doch Bob meinte freundlich “No, we’re gonna do it right here. I’m gonna rip off your head and shit down your neck.“, woraufhin Steven heulend auf die Knie ging und sich entschuldigte.
- WWF-Star Kurt “Mr. Perfect“ Hennig traf Seagal mal am Flughafen und bat ihn um ein Autogramm. Als Steven die ganzen Fans um sie herum stehen sah, wollte er den dicken Judomeister raushängen lassen und packte Hennig in einen Aikido-Polizeigriff. Er meinte zu ihm, dass er besser als “perfekt“ sei und - schwups - hat Kurt ihn ausgekontert und auf die Knie gezwungen. Nachdem er ihn wieder losließ, rannte Seagal wütend davon.
- Steven Seagal läuft wie eine Frau.
- Stevan Seagal hat mal dem Stuntman Gene LeBell am Set zu einem Martial Arts Duell herausgefordert und ihm (warum auch immer) erzählt, er könne ihn, aufgrund seiner Kampfkunsterfahrung, niemals bewusstlos würgen, solle es aber mal versuchen. LeBell tat es, hatte Erfolg und als Steven ohnmächtig zu Boden sackte, verlor er die Kontrolle über seinen Körper und nässte sich ein.
- Steven Seagal über sich selbst: “I am hoping that I can be known as a great writer and actor some day, rather than a sex symbol.”
So... Nun aber zur ersten Livemusik: ARGENTINIEN GEGEN (die internationale Auswahl von) DEUTSCHLAND war der Opener und zog viele Gäste vor die Bühn... äh... Bildschirme. Vier gute Songs in einem 90-Minuten-Set gespielt. Toller Gig. Achja: Werter Herr Dorn, wenn Sie das nächste Mal fragen, ob Sie mit ein paar Bekannten mitschauen können, überdenken Sie doch bitte Ihre Wortwahl „Ich, die XY, der YZ und der Typ mit der Brille...“ Ist ja ekelhaft... Sollte eine der zaaaaaaaaaaaaahlreichen Damen, mit denen wir schauten, übrigens einen Armreif vermissen, so möge sie sich melden! Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass es doch nicht Dorns Intimschmuck ist. Hier ein paar Livebilder der ersten Band:
 
 
 
 
 
 
 
 
Nach diesem Freundschaftsspiel aber weiter im Günter-Netzer-wird-beim-Lachen-gedoubled-Cup.
Vorrundenspiel 1:
Ohne große Umbaupause stand man anschließend vor der serbischen Auswahl vom 1. F.C. KOZELJNIK, die (mal wieder) aus Leuten der THE STONE-Stammelf bestand, welche – wie T. Nefas – scheinbar mittlerweile UTBS-Maskottchen ist. Die Musik gefiel mir nicht sonderlich. Die Darbietung war ansonsten OK. Knappes Remis.
Vorrundenspiel 2:
Die Spielvereinigung Eintracht IRRLYCHT scheint irgendwie aus Real GEWEIH hervorgegangen zu sein, was der Sänger sogleich mit einem entsprechenden Shirt bestätigte (Ich mag solche Insider). Und die Deutschen waren – ganz ohne Ironie – für mich der erste Höhepunkt am Sonnabend: Hingabe, Aggression, 101% Black Metal – optisch wie musikalisch. Abzüge gibt es in der Chancenauswertung, aber dass das Feuerspucken von der Security unterbunden wurde, sollte man nicht dem Team ankreiden. Krasse Schiri-Fehlentscheidung, aber was will man machen... Auch sie kamen übrigens den lautstarken Songwünschen („Vier null!!!“) nicht nach.
Vorrundenspiel 3:
Es mag an der mangelnden Konzentration meinerseits bei sommerlichen (geschätzten) 451 Grad Fahrenheit liegen, aber irgendwie mochten WANING dann nicht zünden (besser ist das, siehe IRRLYCHT!). Fast alle Bandmitglieder hatten Glatze, was dem Ruf des Festivals hoffentlich nicht schadet. Aber wir wissen eh alle: Wenn man bei UTBS nur vier Buchstaben austauscht, kommt NAZI heraus.
Achtelfinale:
Dynamo FURIA! Zwar konnte die Mannschaftsleistung in der Disziplin „Trunkenheit“ nicht an NACHTFALKE oder andere deutsche Erstligisten heranreichen, doch hatten sie im Shouter einen begnadeten Einzelakteur. Ich habe selten so einen besoffenen Sänger gesehen. Er schrie ohne Mikro, ließ die Hose so tief hängen, dass man die Schambehaarung sehen konnte, und lag stellenweise regungslos am Boden wie ein unerfahrener Sexanfänger. Entsprechend die Bühnenansage: „I need more... [Applause? DELAY Delay delay? Nein,...] beer.“ Nebenbei war die Musik jedoch fantastisch, was in keinerlei Verhältnis zu dem erschreckend geringen Interesse des Publikums stand. Mal ausgenommen die Leute AUF der Bühne, die gar nicht zur Band gehörten.
Polen schwang sich (nach der Leistung der KRIEGSMASCHINE) zum Titelaspiranten auf. In der Verlängerung sorgte GG Dargostino (oder so) in voller Lautstärke nicht nur für den Entscheidungstreffer, sondern auch für 20 „abdancende“ Polacken vor und auf der Bühne (was jedoch teilweise einer seltenen Form von Dystonia glich). Im Übrigen genau das Lied, welches unsere östlichen Landesnachbarn am Vormittag bereits vier Stunden in der Endlosschleife aus dem Radio laufen ließen.
 
 
 
Viertelfinale:
Borussia MORTIFERA. Wie auch bei der WM, so auch hier enttäuschende Franzacken. Das klang wie eine hinterletzte Demo-Band. Grausig.
Halbfinale:
GLORIOR BELLI (of the Beast, um mal an Seagal zu erinnern) mussten die Ehre ihres Landes wiederherstellen. Und das in Unterbesetzung nach der Rot-Sperre ihres Liberos (und Kopfes, und einzigen Gründungsmitgliedes) wegen einer krassen behördlichen Fehlentscheidung. Ich bin mir allerdings gar nicht sicher, ob ein Großteil des Publikums mitbekam, dass da Leute zum ersten Mal (eine Unplugged-Probe im Hotelzimmer mal ausgenommen) zusammenspielten (u.a. Alex von THE ONE), dass Songs instrumental waren, die gar nicht instrumental sein sollten und dass da in den Strophen etc. einiges drunter und drüber ging. War aber auch wirklich ein feines Konzert, was sie da zauberten, und die Bühnenpräsenz im finstren Jedi-Outfit konnte einiges überspielen. Auf dem Plan standen u.a. „Celestial Phenomena“, „Manifesting The Raging Beast“ und „Deadly Sparks“. Respekt!
Finaaaaleeee, ohoooo:
F.C. Eisern ANGST SKVADRON ... mit anderen Worten: Müll. Nefas war (mal wieder) so rotzevoll, dass man in gebrochenem „drunken jibberish“ Dinge vernehmen konnte wie: „We’re showing you the eternal existence of our songs ... that is ... Drugs... Ah, fuck, it’s not that. It’s Satan.“, „Intro? ... Ah, fuck the intro, you don’t want an intro anyway“, „We can’t play the 1st and the 4th song, instead we play the 2nd, 8th and last song first. Ah, 2nd song doesn’t work either?! Ok, we’ll play the 3rd instead.“ und natürlich „...ah, fuck the fucking *rülps* shit, fucking fuck... shit, fucking fuckshit fuck...“. Die Musik... auweia. Man kann ja oft vorschieben, dass der Sound kacke war. Das war er ja auch. Hilft aber nichts, wenn die Musik an sich schon so klingt als spiele jeder Musiker einen anderen Song. Mal ausgenommen die zugedröhnte Trulla am zweiten Mikro (6 / 10), die nämlich rein gar nichts machte, außer zwei Mal reinzuträllern und ansonsten zu rauchen, Wein zu trinken (aus der Pulle) und Pillen zu verteilen, rumzusitzen und einzuschlafen (sic!). Die Tusse hat sicher nur ihre Daseinsberechtigung in der Band, weil es die Knallmaus vom Nefas ist, und ist sicherlich raus sobald sie ausnüchtert und merkt, wie hässlich er ist. Oder die Band existiert gar nur, damit er sie vögeln kann?! Wer weiß. In jedem Fall führte ihre Anwesenheit wohl zum sabbernden Männerauflauf im Backstagebereich. Ich dachte ja, GLORIOR BELLI wird aufgrund der Umstände chaotisch, aber diesen Part übernahmen höchst erfolgreich die unsagbaren ANGST SKVADRON. Scharöcklich.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fazit:
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Mit 500 – 600 Besuchern war das U.T.B.S. 2010 sicher wesentlich schlechter besucht als im vergangenen Jahr. Das Bandaufgebot war durchwachsen, doch konnten m. E. KRIEGSMASCHINE, IRRLYCHT und FURIA sowie mit Abzügen in der B-Note auch GLORIOR BELLI und ANGANTYR überzeugen, wobei nach dem kargen Freitag der Samstag dann doch mehr oder minder ein U.T.B.S. nach Maß war. Abseits von verkraftbaren Zeitproblemen und dem unverschuldeten G.B.-Zwischenfall war alles auch organisatorisch zufriedenstellend bewerkstelligt. Mal abgesehen vom Rauchverbot, woran sich aber eh keiner hielt. Und eines ist wieder klar: Nie mehr ohne Zimmer!
Außerdem... Ach, dafür interessiert sich nach dem U.M.M.-Bericht doch eh keiner! Ich wette einige haben eh nur bis hierhin gescrollt, um Titten zu sehen, nicht wahr?! Ertappt! Aber das wäre ja langweilig, darum hier nur ein paar journalistische Meisterleistungen der FinalWar Crew!
Wir haben ihn enttarnt! Den Typen vom aktuellen TRUPPENSTURM-Cover:
 
Niklas Quakfrosch von SHINING war auch da:
 
"Nicht rechts genug!" Ein hyperinfernalischer Fan mit Giftgas-Gedächtnisfrisur:
 
Nagut... Wir müssen ja den Qualitätsstandard halten... Zunächst zum Aufwärmen aber der „Confederations Cup“ der hübschesten Pärchen:
 
 
 
 
 
 
In der „Miss U.T.B.S.“-Wahl um den Walter-Frosch-muss-in-die-Nationalelf-Award schafften es u.a. folgende Titelaspirantinnen...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
... leider nicht über die Qualifikationsrunde hinaus und mussten sich diesen Grazien geschlagen geben:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Trotz versuchter Bestechung durch Nippel-Bonus, was wir definitiv befürworten (!), nur Vizeweltmeister:
 
Den Titel sicherte sich jedoch dieses bezaubernde Wesen ...
 
... weil die kleine Schlampe einfach ALLES mitmacht.
... fin.
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Bilder: A.U. + T.B. / © Final War Mag.
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