United Metal Maniacs Metal Meeting 2006 - Bericht
von Torsten und Wurzelgeist

Bilder werden nachgereicht sobald ich sie irgendwann mal bekomme!

Ich muss mich von Vornherein entschuldigen, dass mein Bericht evtl. lückenhaft ist, aber so ist das halt, wenn man einfach in Ruhe ein Festival genießen will, einfach die Bands auf sich wirken lässt, und dann von allen Seiten bequatscht wird, ob man denn einen Bericht schreibe. Nun hat sich Onkel Torsten natürlich nicht so, und gibt ein paar ungenaue aber hoffentlich interessante Impressionen vom United Metal Maniacs Metal Meeting 2006 wider.

 

Samstag, 3. Juni 2006

Wir reisten bereits am Freitag an. Begleitet von sonnigem Wetter ließ Petrus (oder wer auch immer) frohlocken für ein optimales Festival-Wochenende. Dass diese Hoffnung platzen würde, wussten wir noch nicht, als wir gegen 2 Uhr nachts endlich, nachdem wir uns in Berlin kurz verfranzten, in Friedersdorf ankamen. Das Zeltaufbauen im Dunkeln war weniger schwierig als damit fertig zu werden, dass die Illusion eines Untergrund-„Metalheads unter sich“-Festivals Schall und Rauch war. Denn durch die Nacht und den schon gut gefüllten Zeltplatz lärmte die ein oder andere Kapelle, die sicher nie beim U.M.M. auftreten wird. Das Ganze wurde tags drauf noch von exorbitant dämlichen T-Shirtaufschriften usw. getopt. Als dann auch noch Regen einsetzte, war die Stimmung vorerst im Keller. Aber nur bis 16 Uhr, denn da begann endlich die Livemusik... Besser gesagt 16:30 Uhr oder so, denn vor Verspätungen (am ersten Tag ca. 1 Stunde) war auch Friedersdorf nicht gefeit.

 


Nocturnal

Überraschend gefüllt war es gleich zu Beginn als NOCTURNAL den Reigen mit schnellem Thrash Metal eröffneten. Anscheinend war die Metalmeute schon sehr livehungrig, weshalb nicht viel weniger Leute als bei den späteren Bands die Deutschen sahen. Ihre Musik war als Opener sehr geeignet und machte gehörig Stimmung, weil es kraftvolle Gitarren-Mucke mit Headbang-Dogma war. Mehr blieb bei mir zwar nicht in Erinnerung, aber was soll’s...

Mein Zeitplan war nicht einzuhalten, sodass ich, im Regen ankommend, vorerst mit mit unserem wunderschönen Pavillion Freundschaft schloss und ihn nach dem Zeltaufbau erstmal unterwandernd Gesellschaft leistete. Von garnicht so weit her schallte mir das erste Schlagzeuggethrashe entgegen, sodass ich meiner Ankunft gewiss wurde und froh war wieder dem metallischstem unter den Metal- Festivals in Deutschland beiwohnen zu dürfen. Von Störfaktoren hatte ich soweit (mal wieder?) nichts mitbekommen und schien also einen besseren Start als Torsten gehabt zu haben.

 


Bestial Mockery

Dreckig! Der arg verschlampte Look gehört bei den Schweden ebenso zum guten Ton wie ihr Maskottchen, die Kettensäge. Mehr noch als vor nicht allzu langer Zeit in der Festung verzückte mich ihr bestialisch-brutaler, christenjagender, suizidal-blasphemischer, atomar-explosiver Kriegsfick-Kladderadatsch mit gnadenloser Energie, Spielfreude und Gewalt. Ich hab zwar das Gefühl beim KAMPFAR-Ding schwang Master Motorsag die „Hammerchainsaw“ häufiger, aber das nur nebenbei. Spaßiger Auftritt. Unpure – Unholy – Untight !

Eigentlich sollte dann BESTIAL MOCKERY mein Opener werden, aber der freundschaftliche Bund zwischen dem Pavillion und mir hielt mich noch von der Bühne fern.

 


Toxic Holocaust

Nein, auch wenn man auf den ersten Blick die Logos verwechseln könnte, SARCOFAGO waren es (leider) nicht, die jetzt an der Reihe waren. Dafür war es Zeit für den toxischen Holocaust. Besonders der Leadsänger verdient eine besondere Medaille in der Kategorie „Mut zur Hässlichkeit“. Seine seltsame Batcave-Frisur war trotz schweinegeiler musikalischer Darbietung nur Gesprächsthema Nummer 2. Dabei boten sie allerfeinsten Thrash Metal, der heftig und ohne Ende antreibend aus den Boxen kam. Das Schlagzeug hämmerte zwar durchweg in „uffta uffta“-Manier, fügte aber gute Variationen ein. Nach einen mächtigen Set inkl. mehreren Covern („Outbreak Of Evil“, an das zweite erinnere ich mich nicht mehr) hauten die Amis (plus SEEDS OF HATE-Sessionmann (?) ) zum Abschluss noch „666“ vom „Critical Mass“-Demo raus.

Ich finde ja aus der Reihe tanzen sympathisch, vor allem vor dem ein oder anderen Stock-im-Arsch-Metaller, weshalb mich die Frisur nicht sonderlich tangierte. Vielmehr war ich an der musikalischen Leistung interessiert, an die ich im Vorfeld einige Livequalitäten in Erwartung setzte. Man kann nicht sagen ich sei enttäuscht gewesen, aber der wirkliche Thrash-Livehammer flog mir leider (sound-bedingt?) auch nicht um die Ohren. Spielerisch hatte ich allerdings rein garnichts auszusetzen. Ein gutes Konzert mit vielen Stücken vom für mich besten Album "Evil Never Dies", von dem auch die Hymne "War is hell" gespielt wurde.

 


Nebular Mystic

Mit bestem Wissen und Gewissen verpasst, da mir eine Zeltplatz-/Grillpause doch lieber war und ich sie eh beim U.T.B.S. sehen werde.

So schlau war ich leider nicht, aber wahrscheinlich hat mich gerade zu der Zeit der Livehunger erst so richtig gepackt. Man siehe es mir nach, aber so richtig viel kann ich über diesen norwegischen Black Metal auch nicht loswerden, der aufgrund des Fehlens jeglicher herausstechender Merkmale nur so an mir vorbeirauschte und dann auch nicht weiter meine Beachtung fand.

 


Helrunar

Nachdem mir bislang ausnahmslos alle HELRUNAR-Veröffentlichungen ausgesprochen gut gefielen, war ich dementsprechend gespannt auf meine erste Livebegegnung mit dieser sehr talentierten und musikalisch absolut überdurchschnittlichen Truppe. Dem wurden sie auch gerecht, aber erstmal eine Vorgeschichte: Zunächst rätselten wir im Vorfeld in kleiner Runde, mit welchem Titel sie wohl loslegen werden. Das Ergebnis fiel auf „entweder ‚Gratr’ oder ‚Frostnacht’“. Und es wurde besprochen, welche Stücke sie unbedingt spielen sollten, wobei sich „Älter als das Kreuz“, „Hauch wird Sturm“ und „Ich bin die Leere“ herauskristallisierten. Und was soll ich sagen... entweder können HELRUNAR Gedanken lesen oder es war schlicht ein saugeiles Set. Sie legten mit „Frostnacht“ los, gefolgt von „Ich bin die Leere“, dann „Hauch wird Sturm“ und schließlich „Älter als das Kreuz“! Außerdem wurden z.B. „Seelenwinter“, „Dreifach Dorn“ und als Höhepunkt zum Schluss „Das heilige Feuer“ gespielt. Dank des hervorragenden Klanges verbreitete sich besonders bei den ruhigen Parts Gänsehaut-Stimmung. Beim Rest war besonders die Sicherheit des Gitarristen beeindruckend, aber auch der Gesang, der einfach ein Sturm war. Ein perfekter Auftritt also... fast. Denn zu beanstanden hätte ich, dass der Sänger Einschübe wie zu motivierendes „hey hey hey“ oder (ganz schlimm) „Ich bin die ‚fucking’ Leere“ bitte lassen soll. Das nimmt HELRUNARs Auftreten eine Menge Stolz, der ja durch die Musik famos vermittelt wird.

Der Auftritt von HELRUNAR vor Berliner Publikum einige Wochen zuvor war mir noch gut in Erinnerung: Dort wurde ein Set durchgezogen, das es absolut an nichts fehlen ließ, aber schon so professionell war, dass die Sterilität jegliche Begeisterung erstickte. Diesen Makel konnte ich auf dem Metal Meeting ansatzweise beseitigt sehen, aber der Funke sollte dennoch nicht überspringen. Neben den mich ebenfalls störenden, aufgesetzten Animationsversuchen, ist es wohl einfach auch nicht 100%ig meine Musik.

 


Secrets Of The Moon

Wenn es auf dem Festung Open Air 2006 einen Exoten gab, dann war dies wohl SECRETS OF THE MOON. Ihre Musik verbreitete am wenigstens „Party-Stimmung“, und doch wird ihr Auftritt, der von okkulter Ruhe und einer merkwürdigen Mystik beseelt war, im Gedächtnis bleiben. Schon die Bühnendekoration war mit den Feuern und dem riesigen Plakat sehr atmosphärisch geworden. Dann betrat die Band die Bühne, anders als die meisten ohne Nieten oder sonstiges Gebimmsel. Ohne großartige Ansagen spielten sie Kracher wie „Cosmogenesis“, „Miasma“, „Bleakstar“, sowie noch neuere („Versus“ von „Antithesis“) und vereinzelt ältere (bin mir aber aus dem löchrigen Gedächtnis gerade nicht sicher, aber „Praise The Kaos“ war wohl dabei). S.O.T.M.s Tonkunst empfand ich für Konzerte schon immer für zu komplex, und so schienen auch nicht viele damit wirklich etwas anfangen zu können. Oder sie waren einfach von der Aura gefesselt und erkannten, dass Headbangen vielleicht nicht das Passendste ist. Ich weiß nicht. Für meinen Teil muss ich sagen, dass mir der Sound oft zu basslastig und dröhnend war. Außerdem waren sie 2004 in der Festung fesselnder, faszinierender... Hier schienen sie, auch soundbedingt, ziemlich unnahbar. Aber was ich dennoch keinesfalls verstehen kann: Sah ich richtig oder flog mindestens einmal bei S.O.T.M. ein gewisser Sonnengruß?? Wie bescheuert kann man sein...

Ich verstehe die Komplexität von SECRETS OF THE MOON nicht als konzertungeeignet, denn gerade in direkter Konfrontation mit dieser okkulten Maschinerie entfalten sich Stimmungen und Energien, die sich mit keiner anderen Band vergleichen lassen. So war ich auch diesmal wieder der Ansicht das eigentliche Schwarz im Black Metal auf diesem Festival nur bei diesem Quartett gehört, gespürt und gesehen zu haben. Allerdings muss ich auch sagen schon bessere Auftritte erlebt zu haben. Diesmal fehlte ein Stück der Atmosphäre, die sonst so sehr einnehmend ist. Ob das an der Tagesform, dem - von mir das erste mal entdeckten - neuen, vierten Mitglied, dem Publikum oder der an sich viel heller / weniger atmosphärisch als sonst wirkenden Bühne lag, mag ich nicht zu beurteilen. Vermutlich waren viele Faktoren beteiligt, bei denen aber die Auswahl der gespielten Stücke keine Rolle gespielt haben dürfte. Eine abrundende Zugabe, wie das 2004 unglaublich passende "Under A Funeral Moon", gab es hingegen nicht zu hören. Vielleicht weil es die Band ähnlich wie ich erlebte...

 


Deströyer666

Weil ich DESTRÖYER666 nicht unbedingt sehen wollte, gönnte ich mir eine kleine Pause im Zelt. Aber wie das so ist, man legt sich hin (, stellt sich sogar den Wecker!), doch bleibt einfach liegen und verpennt. Bis man irgendwann aufwacht und feststellt, dass man URGEHAL bereits verpasst hat. Egal, hat man ja schon gesehen... Für eine Heavy Metal-Rausschmeißerband extra aufstehen und zum Gelände tingeln? Och nöö ... Das war dann also Tag 1 für mich. Vielleicht kann Wurzelgeist ja mehr zu DESTRÖYER666, URGEHAL und RAM sagen... ?

Mein Alkoholpegel erreichte nun langsam den Höhepunkt, denn schließlich geht das Überangebot an Bier bei Festen dieser Art nicht spurlos an mir vorbei. DESTRÖYER666 überzeugten mich trotzdem oder gerade deshalb. Es war ein Feuerwerk der Metalcover (Venom? Possessed? ...) und machte einfach nur Spaß. Zum Glück schafften es die australischen Schwarzthrasher trotz der Probleme im Vorfeld zu diesem Auftritt, sonst wäre man wohl um einen Höhepunkt ärmer gewesen.

 


Urgehal

Für URGEHAL reichte meine Energie dann nicht mehr, ganz zu schweigen davon, dass ich auch noch nie ausufernd von der Band begeistert gewesen war.

 


RAM

Bei RAM zog ich dann schon auf dem Zeltplatz meine Runden...

 

Samstag, 4. Juni 2006

Der für mich bandtechnisch weniger interessante Sonntag begann wieder wie der Samstag, nämlich warm und sonnig, dann aber setzte aufs Neue Regen ein. Nicht nur, dass es nachts arschkalt war, man wird auch noch um 5 Uhr morgens durch lautes Frauenstöhnen aus dem Nachbarzelt geweckt. Na wenn das kein schöner Einstieg in den Tag ist ...

...und Dein Einstieg um 5 Uhr war erst mein Ausstieg. Mein Weckdienst setzte sich dann um 12 Uhr aus Grillgeruch und zeltverprügelnden Campkumpanen zusammen.

 


Mental Horror

Jenen brachte man mehr oder minder gemütlich über die Runde, bis MENTAL HORROR pünktlich um 16 Uhr mit brasilianischem Death Metal auf das Gelände lockten. Von den Verkaufsständen aus war ich mit mind. einem Ohr immer bei den Südamerikanern, die aber schnell begannen mich zu langweilen. Der Death Metal war düster und brutal, klang aber keineswegs speziell und somit völlig austauschbar.

Zum Glück schliff ich mich pünktlich vor die Bühne, denn entgegen meiner Zweifel erlebte ich die Überraschung des Festivals. Von brasilianischem Death Metal versprach ich mir nicht sehr viel und war umso mehr von der brutalen, energischen Spielfreude umgehauen. Sicherlich nicht sonderlich speziell, aber dafür extrem frisch und direkt sorgten MENTAL HORROR für einen sehr guten Beginn. Als Abschluss gab es den Thrash Metal Klassiker "Arise" der Landsmänner von Sepultura (in besten Jahren) zu hören.

 


Pagan Rites

An PAGAN RITES knüpfte ich größere Erwartungen, die auch durchaus erfüllt wurden. Devil Lee Rot und co. boten ganz eigenen „Pagan Metal“, weder mit klarem Gesang noch mit epischen Melodien, sondern einfach nur dreckig und Metal bis ins Mark. Der Frontmann machte mit dauergrimmiger Mine und Leggins irgendwie eine ulkige Figur, kultig aber allemal...

Bestimmt eine der kultigsten Bands an diesem Wochenende... dennoch hat mich bisher noch keines der vielen Projekte um Devil Lee Rot überzeugt und auch dieses schaffte es nicht. Seltsame Lyrik paarte sich mit dazu unpassendem oldschool Metal zu einer Soße, die mir viel zu fad schmecken sollte.

 


Suicidal Winds

Auch irgendein Depp vor uns, der lauthals „Ariel Sharon“ und „Israel“ brüllen musste, konnte SUICIDAL WINDs Darbietung nicht trüben. Die Holländer, die kurzfristig für INFERNAL WAR einsprangen, waren ein mehr als würdiger Ersatz und hämmerten dem bangenden Publikum wild und unermüdlich brutalen aber dennoch melodischen Death Metal um die Ohren. Bandeigene Klassiker wie „Morbid Temptation“ verfehlten ihre Wirkung nicht! Vielleicht die beste Band des Sonntags!

Da habe ich dann wohl was verpasst, aber mich trieb es zu der Zeit in die nahegelegene Tankstelle...

 


Audiopain

ch wollte AUDIOPAIN sehr gerne sehen, aber irgendwie verpasste ich sie doch. Verflucht!

...und irgendwann hat man ja auch mal Hunger und muss grillen...

 


Warhammer

Verpasst.

...um danach einen kurzen Blick auf die deutsche HELLHAMMER-Tribut-Gruppe WARHAMMER zu werfen und zu entscheiden lieber doch noch mehr Zeit auf dem Zeltplatz zu verbringen.

 


Sathanas

Endlich mal wieder auf dem Gelände. Man will ja auch was sehen für sein Geld... Und das sah man, denn SATHANAS wussten wie man die Zuschauer auf ihre Seite zieht. Es regnete T-Shirts und CDs, aber die meisten Fans dürften die gestandenen Kerle mit ihrer Musik erreicht haben. Der heftige aber wunderbar groovende Death Metal hatte eine sehr okkulte Ader. Wechselhaft grunzten und keiften die beiden Wuchtbrummen des Trios. Zumindest Kopfnicken war zu den treibenden Rhythmen einfach Pflicht!

Mein Gedächtnis...

 


Desaster

Ich glaube mehr Publikum und bessere Stimmung war an diesem Wochenende nie zu sehen. Es wurde so voll, dass wir Platz neben dem Mischpult-Stand nehmen mussten. Aber nicht verwunderlich, dass viele DESASTER sehen wollten. Pures Metal-Feeling versprühten die Hellbangers Moselfranken und ihr Sänger mit den bein-dicken Oberarmen am fortgeschrittenen Abend mit ihren Gitarrenhymnen. Das klang mir zum Teil fast zu technisch, aber für mich war der 1/3-Auftritt von DESASTER ein gelungener Abschluss des Festivals, da ich, begleitet von „Metalized Blood“ von der „Hellfires Dominion“, aus persönlichen Gründen zurück zum Zelt ging... DECAYED hätte ich sehr gerne noch gesehen, aber was soll’s. Gibt wichtigeres.

Ja, nett war es...

 


Decayed

Eigentlich erfreut nach so viel Thrash auch mal wieder etwas Abwechslung zu bekommen, konnten mich die Portugiesen mit ihrem Black Metal dennoch nicht sonderlich begeistern. Ich glaube diesmal machte mir die Austauschbarkeit einen Strich durch die Rechnung.

 


Primordial

Wie auf dem UNDER THE BLACK SUN 2005 sollte durch irisch-emotionalen Metal der Abschluss gefunden werden. Der war zumindest standesgemäß, wenn man den Alkoholpegel des Vokalisten einbezog. Das war es aber vermutlich auch, was dem Auftritt ein bisschen die Qualität nahm. Die ergreifenden Spannungsbögen der vielschichtigen Stücke ( z.B. "The Coffin Ships", "To Enter Pagan") fanden nicht zu 100% ihre Wirkung, obwohl die Auswahl selbiger kaum besser hätte sein können.

 

Fazit:


Insgesamt ein vollkommen gelungenes Festival, prall gefüllt mit heftigen Stromgitarren, guter Stimmung, viel Headbangen und mindestens eine Djillion SODOM-Cover. Das U.M.M. ist vielleicht das einzige Festival Deutschlands, das mich nicht durch eine „Mixed Metal“-Auswahl abstößt. Wahrscheinlich, weil alle Bands unter dem Banner von langen Haaren, Gitarren, Bier und Nieten geeint sind.
Mehr Metal geht nicht!

... dem lässt sich nichts mehr hinzufügen. Metal Holocaust!

Bilder: - / © Final War Mag.