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Tjoar, mal wieder so ein „ma’ rauskommen“-Konzert hier. Da kann man nicht viel als Einleitung schreiben. Bevor die Zuckerfabrik betreten wurde, staunte der FinalWar-Cheffe erstmal nicht schlecht, was man sich so leisten kann, wenn man als Band Mitte der 90er mal ein einziges ganz passables Album und danach nichts Weltbewegendes mehr vollbracht hat... Es wurde zudem noch ein Plausch mit Bekannten gehalten, die die definitiv weisere Entscheidung des Dem-Konzert-Fernbleibens trafen und sich somit verkackte 19,- € (in Worten: noint-zähn Euro!) sparten, also fast zwei LPs oder 5kg Gummibärchen... Dabei wurde noch irgendein Mitglied der Openerband mit „Die haben bestimmt schon ohne dich angefangen, nur spielst du wahrscheinlich irgendein total nutzloses Instrument, so wie Bass...“ geneppt, ...
... um dann festzustellen, dass es wirklich der Bassist der ziemlich beschissenen Metalcore-Band war, die den Anfang machte und keine weiteren Worte verdient.
Zu diesem Zeitpunkt waren ungefähr 10 zahlende Gäste in der Halle, was sich aber – man mag es kaum glauben – bis zum Schluss fast verdoppelte! Trotzdem habe ich eine verdammt schöne Ticketnummer abbekommen.
Dann DE PROFUNDIS aus Engeland. Langweiliger Müll und ein Sänger, der anscheinend seine Haare total schön findet, einen unsäglich untätowierten, unförmigen Körper hat und scheinbar das ABC des Evil-Posens vorm Spiegel einstudiert. Scharöcklich.
Ich dachte ja nun würden endlich RAGNAROK kommen, da nur drei Bands angesagt waren, aber vorher spielten noch NOX ... Akkusativ, Akkusativ! ... NOCTEM, aus Spanien. Ich dachte ja erst, RAGNAROK wären noch schwuler geworden und spielten nun Homo-Highspeed-Hardcore/Metal, aber es war doch eine ganz andere Band. Man man, schlimm genug, dass die Instrumentalisten mit ihren Lederlatzmänteln aussehen wie Kellner in einer Schwulenbar, aber der Sänger toppte mit seinem Samt(!)mantel, Kapuze etc. pp. alles. Wirkte irgendwie wie ein galaktischer Krieger aus einer ganz ganz schlechten Stargate-Folge. So ein Unfug. Ich glaube aber, das waren nur 20 Minuten...
RAGNAROK sahen dann wenigstens nach Black Metal aus, und ja, zugegeben, klangen auch so. Sie ließen sich nicht anmerken, dass sie sonst wahrscheinlich selbst bei einer Bandprobe in Sverige Minor mehr Publikum haben. Insbesondere Hans Würste (@A.U.: Gag geklaut!) poste rum als sei er nun auf einem Orthodox BM Trip, was aber nicht viel daran ändert, dass er zum einen nur geschätzte 30 Kilogramm (mit Nieten!) wiegt, zum anderen ein so erbärmlich mitleiderregendes dünnes Stimmchen hat, dass man sich ernsthaft fragen muss, warum dieser untalentierte Hampelmann bei einer doch recht gestandenen Band trällern darf. Der Sound war breiig, aber versöhnlich stimmte, dass sie entgegen meiner Erwartung tatsächlich etwas von der „Nattferd“ spielten. Nagut, nur „Pagan Land“ ohne Keyboard, aber immerhin... Gute Entscheidung also, dass ich den Gag nicht brachte, die Band vorher zu fragen, ob sie was von diesem Album spielen werden, um dann beim vermuteten „No“ kommentarlos zu gehen, denn sie hätten ja „Yes“ geantwortet. hehe Hm, naja, sonst gibt’s nichts... 35 Minuten-Set ungefähr. Letzter Song war „Blackdoor Miracle“, zwischendrin „In Nomine Sathanas“ usw. Belangloser Scheiß. Bla...
 
Fazit:
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Epic Fail auf ganzer Linie. Hätten mich RAGNARÖK mit ihren neuen Songs überzeugt, wäre ich vermutlich zur Unterbreitung eines Tauschs mit der ersten EP auf unserem Label bereit gewesen, aber so...
Hier noch’n paar Bilderchen:
 
 
 
 
 
 
 
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Bilder: T.B. / © Final War Mag.
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